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| Kurze Chronik der LG Weslarn | Kurze Chronik des Ortsteils Weslarn | ||
| Kurze Chronik der Löchgruppe Weslarn |
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Im Jahre 1683 wurde die Soestische Feuerordnung, zu dessen Bereich Weslarn gehörte erlassen. Hiernach war jeder männliche Bürger im Brandfall zur Hilfe verpflichtet. Ein wenig später wurde dann eine Spezifikation der Gebäude, auf Ihre Brandgefährdung durchgeführt. Aus dem Jahre 1706 existiert ein Schriftstück über die eingegangenen Beträge des Ortes Weslarn in die Feuerkasse. In einer Soester Zeitschrift kann man lesen, das Weslarn im Jahre 1797 aus eigenen Mitteln eine gute metallene Feuerspritze nebst Zubehör angeschafft hatte und sie im eigenen Spritzenhaus, auf dem Kirchplatz aufbewahrte. Dieses Dokument kann man als die Gründung des Feuerschutzes im Ort sehen. 1866 wurde das Gerätehaus wegen dem Neubau einer Schule abgerissen. Die Gerätschaften wurden nun im Gerätehaus in der Straße „Im Kuhlen“ untergebracht.
Um den Feuerschutz zu ordnen und um eine Schlagkräftige Truppe zu haben, wurde am 27. November 1927 dann die Freiwillige Feuerwehr Weslarn gegründet. Erster Brandmeister war Heinrich Weiste aus Sieningsen. Von 1938 bis 1944 führte Dietrich Trockels die Wehr. Mit Übernahme der ersten Motorspritze 1946 übernahm Heinrich Fitter bis 1949 die Leitung. 1950 wurde dann Arnold Brüggenwirth Wehrführer. In seiner Dienstzeit wurde in nicht mal 3 Monatiger Bauzeit ein neues Gerätehaus mit Turm am Hovestädter Weg errichtet. Ab dem Jahr 1957 übernahm Friedrich Sauerland als Brandmeister die Führung der Wehr. 1958 bekam die Feuerwehr eine gebrauchte Motorspritze von der Löschgruppe Borgeln, welche aber wegen der vielen Defekte 1960 gegen eine neue TS der Firma Mayer Hagen mit VW Industriemotor ausgetauscht wurde.
Nachdem in der Bundesrepublik Deutschland 1964 der Zivile Bevölkerungsschutz (ZB) neu geordnet wurde, bekam der Kreis Soest aus Beständen des Bundes Fahrzeuge zugeteilt um Feuerlöschbereitschaften aufzubauen. Im April des gleichen Jahres erhielt die Löschgruppe Ihr erstes Motorisiertes Fahrzeug, ein LF 16 TS, einen Magirus Eckhauber mit Luftgekühltem Motor. Sechzehn Feuerwehrmänner wurden im gleichen Jahr noch auf den ZB vereidigt. Im Jahre 1966 wurde dann auch Wolfgang Sturm zum Stellvertretenden Brandmeister gewählt. Die kommunale Neuordnung am 1.Juli 1969 wirkte sich auch auf die Organisation der Feuerwehren aus. Die freiwillige Feuerwehr Weslarn erhielt jetzt den Namen : Freiwillige Feuerwehr Bad Sassendorf – Löschgruppe Weslarn - . Sie bildet innerhalb der Großgemeinde mit den Löschgruppen Bettinghausen und Ostinghausen den 2. Zug. Im Jahre 1979 nahm die Weslarner Löschgruppe zum ersten mal in Borgeln an den Leistungswettkämpfen teil. Im Jahre 1973 stellte die Gemeinde Bad Sassendorf einen gebrauchten Tragkraftspritzenanhänger für die zweite Motorspritze zur Verfügung, nachdem der alte umgebaute Leichenwagen auseinanderbrach. Im Jahre 1975 übernahm Karl Wilhelm Gosselke die Leitung der Löschgruppe, 1977 wurde Friedhelm Schmidt dann stellvertretender Brandmeister. Im Jahre 1979 baute man aus eigenen Mitteln der Löschgruppe, im Gerätehaus am Hovestädter Weg in das Dachgeschoß einen Schulungsraum ein, um der immer mehr werdenden Ausbildung gerecht zu werden. 1984 wurde das vorhandene LF 16 TS an die Löschgruppe Lohne weiter gegeben und ein neuer Magirus F 130/9 LF 16 TS aus Bundesbeständen übernommen. Das Fahrzeug in Lohne wurde leider im Jahr 2001 außer Dienst gestellt. Zu den Gerätschaften kam im Jahre 1985 noch ein Fahrbarer Notstromgenerator mit 12 KVA Leistung. Am 12 Juli 1990 legte man auf dem Gemeindeeigenem Grundstück am Lehmweg dann denn Grundstein für ein neues, allen Vorschriften entsprechendes Feuerwehrgerätehaus, welches nach nur 12 Monatiger Bauzeit und 5300 Stunden Eigenleistung, genau am 12 Juli 1991 Bezogen und Eingeweiht wurde. Im März 1992 löste dann Franz Wilhelm Kroll, den nun zum Stellvertretenden Gemeindebrandmeister aufgerückten Karl Wilhelm Gosselke ab. Den Posten des Stellvertretenden Löschgruppenführers übernahm Ralf Suckrau. Im Dezember 1996 holte die Löschgruppe Ihr LF 8/6 ab, welches im Januar 97 dann feierlich eingeweiht wurde. 1997 übernahm Ralf Suckrau die Leitung der Gruppe, zu seinem Stellvertreter wählte man Gilbert Franz. Den Tragkraftspritzenanhänger gab man 1999 zur Löschgruppe Herringsen, und von der Gemeinde wurde ein Plattformanhänger mit Laderampe beschafft, der mit Roll –Wechselboxen beladen ist, welche mit Bindemittel, Schläuchen, Auffangbehältern, Sandsäcken, Tauchpumpen oder Atemluftflaschen bestückt sein können. In den Jahren 2002 und 2004 wurden die Leistungsnachweise der Feuerwehren des Kreises Soest in Weslarn durchgeführt. Im Jahre 2005 wurde von der Kochtruppe der Löschgruppe eine Feldküche der ehemaligen NVA überholt, welche sich im Besitz der Löschgruppe Lohne befindet. Im Juni 2008 betätigte man sich als Karosserieschlosser und beseitigte am LF 16/TS die Durchrostungen und Roststellen, welche sich im Laufe der nunmehr 25 Jahre leider an nicht sofort einsehbaren Stellen gebildet hatten. Gregor Ebbert wurde dann im November zum neuen Stellvertretenden Gruppenfüher bestellt und löste somit Gilbert Franz nach 11 Jahren ab. Im gleichen Monat beschaffte sich die Kochtruppe eine eigene Feldküche, eine Progress FKH 57/4 vom Bund, welche in bewährter Weise überholt wurde. Im Mai 2009 war die Löschgruppe dann wieder Ausrichter der Leistungsnachweise des Kreises Soest wo man dann auch Kameraden aus unserer Partnergemeinde Gaming (Niederösterreich) als Teilnehmer und Gäste unter den 82 Gruppen begrüßen konnte. Die Löschgruppe umfast zur Zeit 34 Aktive Kameraden, 11 Kameraden in der Ehrenabteilung und 6 Kameraden in der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Bad Sassendorf. |